12.04.2017

Boden nivellieren mit PROFI NIVELLUX 35

PROFI NIVELLUX 35 ist eine Ausgleichsmasse auf Zementbasis und eignet sich hervorragend als Grundlage für die Verlegung von Bodenbelägen im Alt- und Neubau.

 

Der Erfolg von Renovierungsmaßnahmen hängt immer entscheidend vom verwendeten Material ab. Denn nur Qualität garantiert beste Ergebnisse! Selten wird das so deutlich wie bei Bodensanierungen. Je besser sich ein neuer Boden verlegen lässt, desto entspannter verlaufen die Arbeiten und umso überzeugender ist das Resultat. Aber dazu muss bereits die Basis stimmen. Deshalb stellen wir Ihnen im Folgenden vor, wie sich mit Hilfe der Bodenausgleichsmasse PROFI NIVELLUX 35 der Boden richtig nivellieren lässt. Von den Vorbereitungen, über das Anmischen bis hin zur Verarbeitung wird das Vorgehen im Video detailliert erklärt. So sind die optimalen Voraussetzungen für die weiteren Verlegearbeiten geschaffen.

SCHRITT FÜR SCHRITT ANLEITUNG

PROFI NIVELLUX 35 ist eine Ausgleichsmasse auf Zementbasis und eignet sich hervorragend als Grundlage für die Verlegung von Bodenbelägen im Alt- und Neubau, auch in Kombination mit einer Fußbodenheizung.

Was den Verbrauch betrifft, sind für jeden mm Schichtdicke ca. 1,7 kg/ m² einzurechnen. Die Masse ist dabei für Schichtstärken von 3 mm bis zu 15 mm ausgelegt.
Darüber hinaus wird ein Tiefengrund benötigt, um die Saugfähigkeit des Untergrunds vor dem Ausgleich zu regulieren. Außerdem sollten Randdämmstreifen mit einer Stärke von mindestens 5 mm bereit gehalten werden.

Bodenausgleichsmasse

1. Bedarf berechnen

Mit Hilfe von Richtlatte und Zollstock wird der maximale Höhenunterschied im Boden vom höchsten Punkt aus gemessen. Die Ausrichtung wird mit der Wasserwaage kontrolliert. Im vorliegenden Fall beträgt die Differenz bis zu 4 mm. Über eine Fläche von 15 m² werden also rund 100 kg der Bodenausgleichsmasse PROFI NIVELLUX 35 benötigt (15 m² x 4 mm x 1,7 kg = 102 kg).

Bodenausgleichsmasse

 

Bodenausgleichsmasse

2. Untergrund vorbereiten

Eine der wichtigsten Arbeiten vor dem Nivellieren des Bodens ist das Säubern der Fläche. Denn der Boden muss fest, trocken, tragfähig, aber auch fett- und staubfrei sein. Daher werden zunächst eventuell vorhandene Farbnasen, Kleberreste und andere Rückstände mit dem Stoßspachtel entfernt.

Liegen einzelne Vertiefungen von mehr als 15 mm vor, müssen diese zudem vorab verfüllt werden. Die Ausgleichsmasse PROFI NIVELLUX 35 lässt sich unter Hinzugabe von Quarzsand im Verhältnis 3:2 (PROFI NIVELLUX 35 : Quarzsand) auch als Füllmasse verwenden. Risse im Boden sind dagegen zu verdübeln. Bauseitig vorhandene Dehnfugen müssen allerdings übernommen werden und dürfen auch später nicht mit Ausgleichsmasse verfüllt werden.
Zum Abschluss der Reinigungsarbeiten ist die gesamte Fläche noch einmal gründlich mit einem Baustellensauger zu säubern.

Bodenausgleichsmasse

 

Bodenausgleichsmasse

3. Estrich grundieren

Sollten noch vereinzelt Staubreste vorhanden sein, werden diese nun durch das Auftragen einer Grundierung gebunden. Dieser wird in einem Eimer vorgelegt und dann mit der Malerbürste satt auf dem Estrich verstrichen. Je nach verwendetem Produkt lässt sich dazu eine Farbwalze verwenden.

Die Grundierung reguliert die Saugfähigkeit des Untergrunds, so dass der Bodenausgleichsmasse nach dem Aufbringen nicht vorzeitig das Wasser entzogen wird. Das Grundieren ist also eine wichtige Voraussetzung für eine gleichmäßige Durchtrocknung der Ausgleichsmasse. Nach dem Auftragen der Grundierung muss diese je nach Angabe, meist aber für 24 Stunden trocknen, bevor mit den Arbeiten fortgefahren werden kann.

Bodenausgleichsmasse

4. Randdämmstreifen verlegen

Bei der Verlegung eines schwimmenden Estrichs werden grundsätzlich Randdämmstreifen eingezogen. Soll anschließend der Boden nivelliert werden, sind diese unbedingt weiterzuführen. Folglich werden die Wände nun über dem Boden mit Randdämmstreifen von mindestens 5 mm Stärke ausgestattet. Am einfachsten ist es, hier auf selbstklebende Streifen zurückzugreifen. Andere Streifen lassen sich dagegen mit einer Klammermaschine an der Wand befestigen. Danach werden vorübergehend alle Durchgänge in der Wand bodenseitig mit Schalungsbrettern oder Ähnlichem abgedichtet, damit die Bodenausgleichsmasse nicht den Raum verlassen kann.

Bodenausgleichsmasse

5. PROFI NIVELLUX 35 anmischen

Entscheidendes Erfolgskriterium ist die richtige Konsistenz der Masse, damit sie ihre Fähigkeit der Selbstnivellierung wahrt, ohne dabei zu dünn zu geraten. Die Angaben auf der Verpackung sind daher unbedingt Folge einzuhalten.

In einem Kübel werden 4,5 Liter Wasser vorgelegt, entsprechend den Angaben für einen 25kg-Sack Ausgleichsmasse PROFI NIVELLUX 35. Es empfiehlt sich, immer nur ganze Säcke zu verarbeiten, um die Eigenschaften des Materials während der Verarbeitung in vollem Umfang zu gewährleisten. Für den ersten Arbeitsgang sollte das Wasser zudem genauestens mit einem Messbecher abgefüllt werden. Der finale Wasserstand lässt sich dann am Kübel markieren, um spätere Durchgänge zu beschleunigen.

Unter gleichmäßigem Rühren mit Hilfe des Rührwerks wird die Bodenausgleichsmasse langsam dem Wasser zugegeben. Hierfür sind zwei Personen erforderlich. Die Umdrehungszahl sollte dabei 600 U/ min nicht übersteigen. Anschließend wird das Gemisch für eine weitere Minute zu einer homogenen Masse vermengt. Nach einer kurzen Ruhephase von ca. 30 Sekunden, wird die Masse noch einmal aufgerührt und kann dann zur Bodennivellierung herangezogen werden.

Bodenausgleichsmasse

 

Bodenausgleichsmasse

6. Bodenausgleichmasse verarbeiten

Begonnen wird mit dem Bodenausgleich am besten in der rückwärtigen Ecke des jeweiligen Raumes. Der erste Kübel Ausgleichsmasse wird hier vollständig auf den Boden geleert und anschließend mit der Zahnkelle noch etwas durchkämmt. Damit kann die ohnehin vorhandene Fließeigenschaft zusätzlich unterstützt werden.

Bodenausgleichsmasse

Keinesfalls sollte die Masse jedoch dünn ausgestrichen werden, denn die Mindestschichtdicke beträgt 2-3 mm. Die Verarbeitungszeit eines fertig ungemischten Kübels mit Bodenausgleichsmasse beläuft sich auf etwa 20 Minuten. Daher sollten die einzelnen Schritte relativ zügig aufeinander folgen.

Der nächste Kübel wird gleich neben dem ersten ausgeleert. Wieder wird die Masse mit Hilfe der Zahnkelle etwas durchkämmt. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf den Gebindegrenzen liegen. Denn das Durchkämmen der Grenzen egalisiert mögliche optische Unterschiede der einzelnen Gebinde. Dieser Prozess wird nun wiederholt, bis der gesamte Boden nivelliert wurde. Werden immer gleich mehrere Kübel angemischt, gelingt dies in der Regel sehr zügig.

Bodenausgleichsmasse

Sobald der gesamte Boden nivelliert wurde, erfolgt der letzte Schritt des Projektes: das Entlüften! Nacheinander werden mit der Stachelwalze alle Bereiche des Bodens abgefahren. Dieser Schritt ist wichtig, um Lufteinschlüsse aus der Bodenausgleichsmasse zu entfernen. Erst das garantiert eine gleichmäßige und optisch ansprechende Aushärtung des Materials.

Bodenausgleichsmasse

7. Das Resultat

Nach etwa 4-6 Stunden ist der neue Boden bereits begehbar. Nach 24 Stunden können schließlich die weiteren Bodenarbeiten erfolgen. Mehr Zeit ist nicht erforderlich.

Bodenausgleichsmasse richtig verarbeiten

 

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Auf optimal vorbereiteten Untergründen verlegt es sich leichter. PROFI Bodenausgleichsmassen sind selbstnivellierend und spannungsarm sowie schnell und einfach zu verarbeiten.
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